Leaving the beaten tracks of Las Ramblas: Tours through Barcelona for beginners and advanced visitors

ramblasBarcelona. The great unknown stranger everyone thinks he knows. You thought you knew the city? Really? Then you have surely met la Víbria. Or better not. And have you seen the elephant, who has already twice predicted the end of the world at the cathedral? Or did Fructuos Canonge clean your shoes? If this is not the case, then you have chosen the right travel guide. With the help of this guide, you will get to know Barcelona from a different angle. Every street, every square, every building has countless little things to discover. Barcelona tells not only history but also stories to the listener. And it is the declared goal to get to the bottom of these stories with these tours. Enjoy and discover Barcelona! They lead through the quarters – Raval und Ramblas – La Ribera – L´Eixample – Ciutat Vella – La Barceloneta – Poble Sec – Montjuïc – Gràcia.

Leaving the beaten tracks of Las Ramblas

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Barcelona Step by Step

stepIn Barcelona, the pulsating capital of Catalonia, modernity and history overlap. The busy Via Laietana ploughs through a former medieval maze of alleys. The Plaça de Catalunya, the unofficial centre of the city, should not exist like this. The chic luxury shops on the Passeig de Gracia continue the legacy of the rich bourgeoisie who built the houses in which the shops are located today. Barcelona Step by Step explains the stories behind the facades of the richly decorated buildings. Take a walk through the most emblematic streets and squares of the city and let yourself be told the curious events and stories that are silent companions of the rushing masses.

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Barcelona Step by Step

Barcelonas einzigartige Häuser

Die Stadt Barcelona ist voll von besonderen, einzigartigen Gebäuden, die Häuseres wert wären, dass man ihnen unzählige geschriebene Seiten widmet. Leider ist es unmöglich, jedes einzelne zu berücksichtigen und eine detaillierte Beschreibung der Geschichte, seiner Bewohner und seiner wichtigsten Elemente zu liefern. Dies wäre eine Lebensaufgabe. Daher wird in diesem Buch nur eine kleine Auswahl vorgestellt, die einzig und allein auf der subjektiven Wahrnehumg des Autors beruht. Dabei entstand eine bunte Mischung, deren einziges Ziel es ist, neben den bekannten, in jedem Reiseführer auftauchenden Gebäuden auch weniger bekannte, aber deswegen nicht weniger interessante Häuser, dem interessierten Besucher Barcelonas vorzustellen. Es reihen sich mittelalterliche Paläste neben modernistische Prachtbauten und dazwischen zwängt sich gelegentlich ein eigentlich unscheinbares Funktionsgebäude wie der Leuchtturm Barcelonas an den Hängen des Montjuïc. Auf eine Strukturierung nach Epoche, Architekt oder Funktionalität wurde bewusst verzichtet, weshalb der Leser kreuz und quer durch die Epochen springt, so wie es eben auch der Realität der Straßenzüge Barcelonas entspricht.

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Barcelonas einzigartigen Häuser

 

A little peek inside the Catalan culture

Catalonia is a fascinating country with a very interesting and varied culture, a very entertaining legend treasure and a large number of curious but charming traditions.
How do you get the idea of kissing a lion figure’s stony butt? Why do you beat a trunk with a stick and sing funny songs until it shits out chocolate? Where does the tradition of gegants and capgrossos come from? Or what is the secret behind the abbreviations „Pde5“ or „4de7a“, which one conspiratorially admires at an event of the castellers?
This little book answers all these questions and also explains how to eat a calçot, why the egg dances to Corpus Christi in Catalonia and the connection between the origins of the Pyrenees and the Greek demigod Hercules.
And many more.

 

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A little peek inside the Catalan culture

Der Vorabend von la Diada – la Vigília am 10.September

la Vigilia (3)Es hat sich eingebürgert, dass bereits am Abend des 10. Septembers, diese Nacht wird  „la Vigília” genannt, die ersten Veranstaltungen zu la Diada, dem katalanischen Nationalfeiertag, stattfinden. Diese bestehen meist aus kulturellen Angeboten wie z.B. Konzerten, politischen Veranstaltungen wie die offizielle Kranzniederlegung der Regierung Kataloniens am Fossar de les Moreres oder dem Fackelzug, der in vielen Städten und Dörfern abgehalten wird.la Vigilia (2)

Der Fackelzug pflegt  generell seinen Ausgang in verschiedenen Punkten der Stadt oder des Dorfes zu haben, wobei sich die verschiedenen Züge auf einen bestimmten Punkt zu bewegen, um sich dort zu treffen. Dies kann ein bestimmtes Denkmal in Gedenken an eine historische Begebenheit sein oder einfach nur ein zentraler Platz. Mit Fackeln und Kerzen bestückt und die Senyera entweder in der Hand haltend oder um die Schultern gebunden, ziehen die Teilnehmer durch die Straßen.

la Vigilia (1)In Vilafranca findet mit Abstand der größte Fackelzug statt. Seit 2003 wird er von der Comissió Onze de Setembre del Penedès organisiert und hat jedes Jahr Tausende von Teilnehmern. Damit dieser Akt nicht als politische Projektionsfläche der Parteien genutzt werden kann, ist es nicht gestattet, etwas anderes als eine Senyera oder eine Estelada mit sich zu führen. Plakate oder Parteizugehörigkeitsabzeichen sind nicht erlaubt. Da die Estelada je nachdem wie das Dreieck und der Stern gefärbt sind, eine politische Strömung darstellt, wird der Zug von zwei großen Estelades mit dem weiß-blauen Emblem und von zweien mit einem rot-gelben Emblem angeführt, um nicht die politische Tendenz sondern das gemeinsame Ziel zu repräsentieren. Der Zug setzt sich vom Plaça de la Vila aus in Bewegung und endet am Denkmal von Lluis Companys.la Vigilia (4)

In Barcelona wird durch den Präsidenten Kataloniens im Beisein von Regierungsmitgliedern und geladenen Gästen ein Kranz zum Gedenken an all jene Menschen, die ihr Leben im Kampf für die Freiheit Kataloniens verloren haben, niedergelegt. Nach dieser offiziellen Zeremonie wird der Platz für das Volk freigegeben und in Scharren strömen die Menschen auf das Fossar de les Moreres und legen selber Kränze nieder. Meist handelt es sich hierbei um Vereine und Verbände, die sich dem kollektiven Gedenken anschließen. Nach diesem Akt findet ein Fackelzug durch das ehemalige Viertel la Ribera statt, das nach 1714 auf Befehl Felipe V. niedergerissen wurde, um Platz für die Ciutadela zu schaffen.

La Diada – der katalanische Nationalfeiertag

???????????????????????????????Der 11. September ist der Nationalfeiertag Kataloniens. Er wird in Gedenken an den 11. September 1714 begangen, als Barcelona sich nach einer 15-monatigen Belagerung den bourbonischen Truppen ergeben musste und  Katalonien im Zuge des Nova Planta seine politische, kulturelle und sprachliche Eigenständigkeit verlor.

???????????????????????????????Die Feierlichkeiten waren immer und sind noch heute mit den jeweiligen herrschenden sozialen und politischen Verhältnissen verknüpft. Der erste bewusste offizielle Akt zum Gedenken an diesen Tag, wurde am 11. September 1886 begangen, in der Hochphase der Renaixença. Der aus Vic stammende Priester Jaume Colell wollte in der Santa Maria del Mar in Barcelona eine Messe in Gedenken an die Soldaten abhalten, die im angrenzenden Fossar de les Moreres, dem damaligen Friedhof der Kirche Santa Maria, während der Belagerung ihre letzte Ruhestätte gefunden hatten. Der Bischof von Barcelona war entschieden gegen dieses Vorhaben. Dies bestärkte jedoch nur das Vorhaben und so wurde der erste 11. September als Gedenktag, wenn schon nicht mit einer großen Messe, dann doch wenigstens mit einem kleinen Gottesdienst begangen. Ab diesem Zeitpunkt nahm die Geschichte ihren Lauf. Der 11. September wurde von Jahr zu Jahr zu einem immer wichtigeren Datum.

???????????????????????????????1888 wurde am, zur Weltausstellung fertiggestellten Passeig de Sant Joan (heute Lluís Companys) eine Statue zu Ehren Rafael Casanovas aufgestellt und diese Statue wurde schnell zum Treffpunkt der Katalanisten. Jedes Jahr wurden daraufhin von der Unió Catalanista und dem Foment Catalanista zum Jahrestag an dieser Stelle Blumen niedergelegt. Dieser Brauch hat sich übrigens bis heute erhalten. Die Statue steht mittlerweile an der Kreuzung Sant Pere – Ali Bei und jedes Jahr legen Regierungsmitglieder des katalanischen Parlaments, Parteien, Gewerkschaften und verschiede kulturelle Vereine einen Kranz nieder.

???????????????????????????????1901 kam es zwischen den Teilnehmern der Kranzniederlegung und der Polizei zu einem Zusammenstoß in dessen Zuge 30 Personen verhaftet wurden. Dies läutete eine Wende ein, denn drei Tage später gingen 12.000 Menschen auf die Straße, um gegen die Verhaftung und für die Freilassung zu demonstrieren. Der 11. September bekam zum ersten Mal nicht nur eine gesellschaftliche Ausrichtung, sondern auch eine politische. Ab 1905 forderten alle Bewegungen des Katalanismus die Bevölkerung dazu auf, an diesem Tag Blumen niederzulegen und die Straßen mit den katalanischen Farben zu schmücken. Der 11. September war nicht mehr nur ein Gedenktag, er wurde zu einem politischen Statement.

Bis 1923 kam es jedes Jahr zu Tausenden von Blumenniederlegungen in ganz Katalonien, da die Bewegung immer größere Kreise zog und landesweit zelebriert wurde. Die Diktatur Primo de Riveras unterbrach die Feierlichkeiten. Der 11. September durfte nicht mehr begangen werden. Ein Verbot, das sich unter Franco wiederholte.

???????????????????????????????Erst 1976 konnte der Tag wieder aufgenommen werden. Es kam zu einem Aufruf durch die Assemblea de Catalunya zur Massendemonstration an diesem Tag. Da sie nicht in Barcelona stattfinden durfte, wich man nach Sant Boi de Llobregat aus. Erst ein Jahr später konnte in Barcelona der 11. September 1977 gefeiert werden. Mehr als eine Million Menschen nahm an diesem Tag an der Demonstration teil. Die Forderungen an diesem Tag lauteten „llibertat, amnestia i estatut d´autonomia“, Freiheit, Amnestie und Autonomiestatus. Bereits am 29. September desselben Jahres wurde die Generalitat wieder eingesetzt und am 15. Oktober das Gesetz zur Amnestie erlassen. Zwei Jahre später, 1979, bekam Katalonien wieder einen estatut, eine eigene Verfassung. Jordi Pujol, der erste gewählte Präsident Kataloniens nach der Francodiktatur, erklärte den Tag 1980 offiziell zum Nationalfeiertag.

Der Tag wird heute auf verschiedenste Weise begangen. Es gibt einen offiziellen, institutionellen Teil. Am Tag zuvor, am 10. September, legt der Präsident Kataloniens unter Abspielung der Hymne „els Segadors“ am Fossar de les Moreres einen Kranz nieder. Am 11. September folgen seinem Beispiel Mitglieder der Regierung und des Parlaments an der Statue zu Ehren von Rafael Casanovas.

Dazu gibt es den kulturellen Teil. Es werden Vorträge zu verschiedensten Themen rund um den 11.September gehalten. Museen, die Generalitat und das Parlament haben Tag der offenen Tür und es finden Konzerte statt.

??????????????????????????????????????????????????????????????Immer größer wurde in den letzten Jahren der Teil, den ich hier als gesellschaftlich betiteln möchte. Die Zahl der Menschen, die zu den Demonstrationen kommen, stieg mit jedem Jahr an und die Veranstaltungen der Assamblea Nacional Cataluna wie die Via Catalana im Jahr 2013, eine Menschenkette durch ganz Katalonien, das gigantische „V“, das 2014 in den Straßen Barcelonas gebildet wurde oder die Via Lliure 2015, finden immer größeren Zuspruch. Dies hängt vor allem mit den Entwicklungen in den letzten Jahren zusammen. Angefangen bei der Ablehnung und Einkassierung großer Teile des Estatuts von 2006 durch das spanische Parlament und das spanische Verfassungsgericht.

Kleiner Rundgang durch Katalonien: Teil 2: Tarragona und Lleida

Die Provinzen Tarragona und Lleida sind touristisch gesehen relativ unbekannt. Zwar wird die Costa Daurada jedes Jahr aufs Neue von Touristenschwärmen heimgesucht und den Skifahrern wird das Val d´Aran mit seinem weitläufigen Skigebiet Baqueira-Beret bekannt sein, aber beide Landstriche haben so viel mehr zu bieten. Denn auch hier abseits der ausgetreten Touristenpfade gibt es modernistische Häuser, hinreißende Landschaften, jahrhunderte alte Klöster und, was besonders wichtig ist, gutes Essen. Man muss sich nur auf die Suche begeben.

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Kleiner Rundgang durch Katalonien: Teil 2: Tarragona und Lleida